Unternehmen
mit Tradition

Die Geschichte der BÖWE SYSTEC GmbH zeichnet sich seit der Firmengründung im Jahr 1945 durch Mut zur Umsetzung innovativer Ideen, Weitblick und ein Gespür für neue Märkte sowie eine konsequente Internationalisierung aus. Diese bestimmen seither kontinuierlich die Entwicklung des Unternehmens.

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50–60er

Max Böhler (l.) und Ferdinand Weber (r.)

Erste Anfänge

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten Max Böhler und Ferdinand Weber in Augsburg das Unternehmen Böhler und Weber, später BÖWE. In einem ehemaligen Kuhstall im Augsburger Stadtteil Pfersee fertigten sie zunächst aus Wehrmachtsgütern verschiedene für den Nachkriegsalltag notwendige Dinge an. Erster Meilenstein in der Entwicklung zur Maschinenfabrik war 1950 die Herstellung einer chemischen Reinigungsmaschine für Textilien.

Einstieg ins Paper Management

Ein weiterer Produktionszweig eröffnete sich im Jahr 1953 durch den Eintritt eines neuen Mitarbeiters: Rudolf Wanner brachte eine ursprünglich von der Firma Matthieu entwickelte Schneidemaschine für Endlospapier mit. Für die Fertigung einer solchen Maschine, die eine Mischung aus Feinmechanik und so genannter „Elektronik“ darstellte, war man technisch zu jener Zeit nicht gerüstet. Trotzdem beschlossen Böhler und Weber im Herbst 1953, die Fertigung dieser Schneidemaschinen zu übernehmen. Eine typische Entscheidung der Herren, die den Weitblick und die Fähigkeit, zukunftsweisende Entwicklungen zu erkennen, charakterisierte. Hiermit war der später als Paper Management bezeichnete Produktionszweig Büromaschinen begründet. Zu den ersten Kunden zählten damals die Allianz Versicherungsgruppe und die BASF. Auch bei Sparkassen und Energieversorgungsunternehmen konnte man bereits sehr früh Fuß fassen.

Aufbruch in die Welt

Ab Mitte der 50er Jahre baute das Unternehmen eine Vertriebsorganisation im In- und auch im Ausland auf. Auf diesem Wege eroberten die BÖWE-Maschinen schon sehr früh die internationalen Märkte. Im Gegenzug erhielt das Augsburger Unternehmen wertvolle Informationen über die internationalen Entwicklungstendenzen und Produktanforderungen – Grundlage für eine von Beginn an marktorientierte und technisch herausragende Produktentwicklung.

Meilensteine in der Entwicklung

Die Anforderungen aus den unterschiedlichen Vertriebsregionen führten zu einer Ausweitung der Produktpalette bei Schneidern, und auch der Wunsch nach „Zusatzmärkten“ wurde laut. So wurde in dieser Zeit neben zusätzlichen Separierern die erste eigene Falzmaschine entwickelt und in Kombination mit einer Schneidemaschine als „Anlage“ verkauft.

1959 stellte das Unternehmen mit dem P5 seinen ersten Kuvertierautomaten vor. Vermarktet wurde diese Anlage als Schneidemaschine mit Kuvertierzusatz, da damals das Schneiden noch das Kernprodukt der BÖWE-Entwicklungen war.
 

70–80er

Immer schnellere Systeme

Um auch den Anforderungen nach höheren Verarbeitungsgeschwindigkeiten beim Papiertrennen nachzukommen, stellte man Mitte der siebziger Jahre den ersten BÖWE-Reißer vor.

In der Folge baute die Böhler und Weber Maschinenfabrik ihre Produktpalette im Bereich Büromaschinen kontinuierlich aus und präsentierte schließlich 1976 das damals schnellste Kuvertiersystem der Welt mit 12.500 Kuvertierungen pro Stunde.

Die Entwicklung ging unaufhaltsam weiter, auf der Vertriebsseite wurden immer neue Erfolge vermeldet. Von Japan über Australien bis nach Südamerika wurden die Märkte systematisch bearbeitet und erobert, ohne den Heimatmarkt, der mittlerweile nicht mehr nur Deutschland, sondern Europa hieß, aus den Augen zu verlieren.

Im Jahr 1984 sorgte BÖWE auf der Fachmesse CeBIT mit einem weiteren historischen Meilenstein für Aufsehen, als das Unternehmen mit BICOS die erste computergestützte Bildschirmbedienung für Kuvertieranlagen präsentierte.

 

90er

Paper Management wird eigenständig

Die Produktsparte Büromaschinen war während der ersten 40 Jahre der Unternehmensgeschichte kontinuierlich gewachsen, sodass eine organisatorische Trennung von der zweiten großen Produktsparte, den Reinigungsmaschinen, nur logisch erschien. Aus der BÖWE Maschinenfabrik wurde 1985 die Holdinggesellschaft BÖWE GmbH als Dach für zwei eigenständige Gesellschaften: die aus der Sparte Büromaschinen hervorgegangene BÖWE Informations- und Systemtechnik GmbH sowie die Reinigungsanlagen produzierende BÖWE Reinigungstechnik GmbH. Im Jahr 1991 wurde die BÖWE Informations- und Systemtechnik schließlich zur BÖWE SYSTEC.

Auch in dieser von Strukturveränderungen geprägten Zeit arbeitete das Unternehmen permanent an der Entwicklung neuer Produkte: Als beispielsweise Anfang der 90er Jahre der Markt für Plastikkarten zu boomen begann, konnte BÖWE SYSTEC hier mit einem System zum Kuvertieren und Applizieren von Plastikkarten bereits eine entsprechende Lösung präsentieren.
 

2000 bis heute

Gemeinsam auf Erfolgskurs

Permanente Leistungssteigerungen sämtlicher bis heute entwickelter Kuvertiersysteme, die Vorstellung innovativer Zuführkomponenten im Hochgeschwindigkeitsbereich und neue Maßstäbe setzende Software-Lösungen, wie z. B. 2006 die neue offene Software-Architektur BÖWE One, kennzeichnen die weitere Entwicklung des Unternehmens bis heute. Aus kleinsten Anfängen hat sich BÖWE SYSTEC zu einem Global Player mit 18 Tochtergesellschaften in ganz Europa und in Japan und einem weltweiten Netz von mehr als 50 Generalvertretungen entwickelt.

Seit 15. November 2010 gehört die BÖWE SYSTEC GmbH der finanzstarken Lübecker Possehl-Gruppe an. Als langfristig orientierter Gesellschafter gibt dieser Konzern der BÖWE SYSTEC-Gruppe zukünftig die notwendige finanzielle Stabilität.

Weitere Informationen zu Possehl erhalten Sie unter www.possehl.de.

heute

Seit Juli 2013 verstärkt die Marke topSenso das BÖWE SYSTEC-Portfolio mit ihren Hochleistungs-Leselösungen.
 

Kontakt

BÖWE SYSTEC GmbH
Zweigniederlassung Oberursel
Tabaksmühlenweg 28a
61440 Oberursel, Deutschland

Fred Habig
Lesetechnologie

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